Dienstag, 14. September 2010

Shanghai

China,Shanghai. Nach Hong Kong geht es weiter aufs Mainland. Next Stop : Shanghai. Es war zu erwarten das dass Englisch schlechter wird. Tja abseits von Hostel spricht praktisch keiner mehr Englisch. Mit einer Ausnahme. Es gibt ein Haufen Chinesen die darauf spezialisiert sind westliche Touris aus zu nehmen. Die Masche ist einfach und gut. Eine Typische Konversation wird angefagen. Nach einer weile wird dann gefragt ob man in eine angenehmerer Umgebung gehen will. Typischer weise wird gefragt ob man Café,Tea oder Bier trinken gehen will. Tja leider hatte ich keine Ahnung und es sah wirklich nicht nach einer Abzocke aus und so bin ich gleich am ersten Tag zum Sonderpreis von 50 Euro 1 Stunde Tee trinken gegangen. Es gab sogar noch ein bisschen Chinesische Teekultur dazu und das alles auf Englisch. Wahnsinn! Was ein Sonderangebot.
Es war einfach zu gut um wahr zu sein. Es war aber auch gut eingefädelt. Perfektes Englisch haben sich wie ganz normale Touris verhalten, nicht aufdringlich und nicht Abzockermäßiges Auftreten. Und eine wohlklingende Einladung auf ein bisschen Tee trinken, wie teuer kann Tee schon sein...
Naja es wahr eine angenehme Abzocke. Und ein 2. Mal macht man sowas auch nicht.
Solche Einladungen bekommt man mehrer ca 2-3 am Tag, je nach dem wie viel man sich in Touri Gegenden aufhält... Ein höffliches Nein und Sie ziehen weiter zum nächsten westliche, mänlichen und allein reißende Touri und das Spiel beginnt von neuem.
Gut das hat einen Eindruck hinterlassen. China zeichnet sich durch Superlative jeglicher Art aus. Da wären duzende Wolkenkratzer, Smog soweit das Auge reicht. Das Shanghai World Finacial Center in Pudong ist mit Sicherheit ein außergewöhnlicher Wolkenkratzer. Hat er doch in einiger Höhe (~90-~100 Stock) ein rießiges Fenster. Also es sieht nur aus wie ein Fenster aber eigentlich ist es nur der Rahmen und dazwischen ist nichts. Das Loch dient eigentlich dazu dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten und so die schwankungen zu minimieren. Macht auf jeden Fall was her. Jemand sagte mir mal, der sieht aus wie ein Flaschenöffner. Es ist zur Zeit das Höchste Gebäude Chinas und das 3 Höchste der Welt. Nur der Taipe 101 in Taiwan und Der Burja Khalif in Dubai sind derzeit höher. Natürlich können sich die Chinesen mit dieser Situation nicht zufrieden geben und deshalb wird direkt neben an bereits begonnen einen noch höhren Turm zu bauen, die genaue Höhe weis ich leider nicht mehr aber es waren glaube ich ca 800 Meter.
Eins ist aufjeden Fall sicher. Die Aussicht von 101 Stock ist gigantisch. Es hatte erst geregnet und so war die Sicht relativ gut. Eine Suite im 101 Stock hätte schon was. Einzigster Nachteil – man muss solange Aufzug fahren, fast eine Minute.
Von der andern Seite des Ufers kann man von „The Bund“ eine wunderbare Aussicht auf Pudong geniesen. Aber es wäre nicht China wenn nicht zur Abendzeit alle Chinesen und weiß ich nicht zum Bund strömen und der ansich rießige Bund mit Menschen nur geflutet wird.
Zu meinem Größten Bedauern habe ich leider die meisten Foto von diesem Abend verloren. (Problem beim übertragen...) Naja ein paar Nachaufnahmen weniger sind nicht all zu schlimm.
Wie ihr sicher wisst lieben die Chinesen unsere Deutschen Autos. In Shanghai kommt das besonder stark zum Ausdruck. Die gesamt Taxi und Polizei Flotte besteht aus VWs. Taxis und Polizei Autos machen ungefähr 40% aller Fahrzeuge aus. Die letzten 60 % gehen zu vielleicht 35% an Audi, Mercedes, BMW und VW , den rest teilt sich Ford, Toyota und Hunday. Aber auch generell kann man eine sehr starke präsens Deutscher Unternehmen in Shanghai ausmachen.
Der Fluss der Shanghai durchfließt trennt die Stadt in 2 Teile auf, das „alte“ Shanghai und Pudong auf der anderen Seite. Man könnte auch sagen der flacherer Teil und der mit den Wolkenkratzern. Es gibt nur sehr wenige alte Bauwerke. Eine sehr bekannte und von Touristen überlaufene Gegend nennt sich“ Yu Garden“. In diesem Teil stehen typisch alte Chinesische Bauwerke, wie man sie aus dem Filmen kennt. Zwar nicht mit Papierwänden, aber ich glaube das ist auch eher Japanisch.
Direkt an den Yu Garden schließ sich ein Gebiet an welches mana auch als Old City bezeichnet. Hier leben Chinesen in nnscheinender Armut. Min Räume, vielleicht 4-6 m² in denen geschlafen, gekocht und auch noch Ladenfläche sind. Glühbirnen hängen lose von der Decke und Lüfter sind rar, Klimaanlagen nicht vorhanden. Dieser extreme Kontrast ist fantastisch und Fraglich zu gleich. Wie kann es sein das in Herzen von Shanghai solch eine Armut herscht ? Anscheined weigern sich diese wenigen Familien ihr traditioneles Chinesisches Leben auf zu geben, sie wollen in Armut leben und nicht diese trügerischen westlichen Gewohnheiten annehmen.
Ein weiter sehr Interessanter Stadtteil ist „French Consession“ . Wie der Name schon vermuten lässt ist dieser Stadtteil stark Französisch oder generel Europäisch angehaucht. Hier gibt es viel Kunst und gutes westliches Essen. Bäckerreien und Cafés. Ein teurer Fleck um ein bisschen Europäische Kultur zu erleben.
Aber nicht nur westliches Essen findet sich auf den Straßen. Auf einigen Märkten gibt es das schärfste Zeugs. Ein Markt hat nicht nur die üblichen Fische, Schildkröten und Frösche angeboten , sondern auch etwas fraglich aussehende Käfer und Schlangen, natürlich alles Lebendig.
Selbstverständlich habe ich auch die Expo besucht. Um es kurz zu sagen. Eine weiter Superlative. Ich habe zwar keine Vergleich zu einer andern Expo, wie z.B. 2000 in Hannover, aber ich bezweifel das die Expo nur Ansatzweise so groß war. Anscheinend wurden um solch ein großes Gebiet für die Expo, in recht Zentraler Lage zu bekommen der ein oder ander Hausbesitzer enteignet.
Auch wenn das Gebiet rießig ist, so ist es immernoch hoffnugslos überlaufen. Bereits seit 4 Monate kann man die Expo besuchen und nocht immer kommen Täglich eine halbe Mio. Menschen. Für kleine Pavillions braucht man daher schon bereits 30 min bis 1h. Leider lohnt es oft nicht sich dafür an zu stehen, da der Inhalt oft sehr enttäuscht. Die großen Pavillions sind wesentlich interessanter. Leider bedeutet dies auch 2-4 Stunden an zu stehen. Mein Tipp daher. Ab 6/7 Uhr verlassen die ganzen Familien das Gelände und man kann auch die großen Pavillions mit akzeptabler Wartezeit anschaun. Viele der Besucher schaffen im Schnitt nur 5-10 Pavillions am Tag. Ich hab es geschaft in 11 zu gehen. Einer der besten, die ich besucht habe, war der Deutsche. Normale Wartezeit beträgt hier ca 5h. Als Deutscher muss man aber nicht abstehen. Ich habe besucht: Indonesien, Schweiz, Monaco, Deutschland, Canada, Spanien, Australien, Singapur, Norwegen, Schweden, Dänemark.
Interessant wären sicher noch gewesen: China,USA, Vereinigete Arabische Emirate, Indien, Süd Korea, Japan, England.
Die Expo ist sicher super Interessant, doch ich Frag mich echt ob es bei manchen Pavillions wert ist mehrer Stunden an zu stehen. Ich würde nicht länger als 1 Stunde für irgend was anstehen und habe es auch nicht. Das längste was ich angestanden bin war für die Schweiz, leider war es zu gleich auch der enttäuschenste Pavillion... Ein Film, ein paar Brillen die Bilder, der Schweiz gezeigt haben und ein nicht funktionierender Sessellift.
Zusammendfassend kann man über Shanghai sagen. Typisch Asien. Viel Shopping, Menschenmassen und einige Superlative die es wer sind mal gesehn zu haben. Diese Superlative werde zu kosten der Umwelt und der Atmosphäre herbei gezwungen. Wert zu Besuchen ist Shanghai bestimmt, aber so schnell muss ich da nicht wieder hin.

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